
Projekt
Beschickungsanlage 832
Kompakte, niedrige Beschickungsanlage mit gutem Blick auf den Reinigungsprozess und übersichtlichem Bedienpult — von uns vollständig entwickelt, konstruiert und gebaut. Hub- und Handlingeinheit unterhalb des Rollenförderers.
KURZ ERKLÄRTWas ist eine Beschickungsanlage und wie funktioniert sie?mehrweniger
Eine Beschickungsanlage führt einer Teilereinigungsanlage das Reinigungsgut automatisch zu. In einer Teilereinigungsanlage werden industriell gefertigte Teile — beispielsweise Drehteile, Stanzteile oder Spritzgussteile — gereinigt, im Pharmabereich auch desinfiziert. Die Teile liegen dabei auf Warenträgern oder in Drahtkörben.
Die Beschickungsanlage steht dieser Reinigungsanlage vor. Sie puffert die Körbe und übernimmt ihre Handhabung: Statt jeden Korb einzeln von Hand in die Reinigungskammer einzubringen, stellt der Bediener mehrere Körbe hintereinander auf einen Rollenförderer. So läuft ein Korb durch die Anlage:
- ▪Der Korb wird aufgestellt, ein Sensor erkennt ihn, ein Stopper senkt sich, und der Korb fährt in den geschützten Innenraum der Anlage.
- ▪Vor der Übergabeposition werden die Körbe vereinzelt, sodass immer nur ein Korb weiterrückt.
- ▪An der Übergabeposition, die gegenüber der Reinigungskammer liegt, hebt eine Handlingeinheit den Warenträger auf Übergabehöhe und schiebt ihn seitlich in die Reinigungskammer. Der Greifarm senkt sich anschließend ein Stück nach unten ab und fährt unterhalb des Warenträgers aus der Kammer hinaus. Danach schließt sich die Tür und der Reinigungsprozess beginnt.
- ▪Nach Beendigung der Reinigung öffnet sich die Tür wieder, und die Handlingeinheit fährt in die Kammer. Der Greifarm hebt sich ein Stück an, bis er den Warenträger sicher untergreift, zieht ihn aus der Kammer heraus und stellt ihn auf den Rollenförderer ab.
- ▪Der nächste Korb rückt in die Übergabeposition nach, sobald diese frei wird. Der gereinigte Korb fährt weiter zur Abnahmeposition am Ende des Rollenförderers, wo er entnommen wird.
Wie viele Körbe sich vor und nach der Reinigung puffern lassen, richtet sich nach dem Bedarf des Kunden — deshalb fällt jede Anlage unterschiedlich lang aus.
AUFGABE
Im Vordergrund standen eine kompakte, niedrige Bauweise, ein guter Blick auf den Reinigungsprozess, eine klare Bedienung und eine schnelle Inbetriebnahme beim Kunden.
LÖSUNG
Für einen guten Blick auf den Reinigungsprozess sorgen die niedrige, schmale Bauweise und große Sichtfenster. Die seitlichen und die mittlere Haube lassen sich öffnen und sind mit der Not-Halt-Sensorik gekoppelt. Hub- und Handlingeinheit sitzen unterhalb des Rollenförderers, was die niedrige Bauweise ermöglicht und die Einheit gut zugänglich macht. Bedienung und die Justage aller Sensoren erfolgen von vorne, einfach und zuverlässig. Bedient wird die Anlage über ein übersichtliches Bedienpult mit Touch-Bedienung und Not-Halt. Die tiefer liegende Mechanik ist gegen herabfallende Späne und tropfende Flüssigkeiten wie Öl gezielt abgeschirmt. Ein Schwerpunkt lag auf einer schnellen Inbetriebnahme: Die Einrichtzeit liegt bei rund einer Stunde, und das Nivellieren erfolgt schnell und im Stehen. In die Konstruktion sind die Erkenntnisse aus vorangegangenen Projekten eingeflossen.
ERGEBNIS
Eine kompakte, niedrige Beschickungsanlage mit klarer Bedienung, gutem Blick auf den Reinigungsprozess und geschützter Mechanik. Die Anlage lässt sich in rund einer Stunde einrichten. Nach Funktions- und Qualitätsprüfung wurde sie ausgeliefert und beim Kunden in die Gesamtanlage eingebunden.
DETAILS
- ▪Vollständige Eigenentwicklung: Auslegung, Konstruktion und Bau
- ▪Hub- und Handlingeinheit unterhalb des Rollenförderers — kompakte, niedrige Bauweise
- ▪Guter Blick auf den Reinigungsprozess über große Sichtfenster
- ▪Seitliche und mittlere Hauben lassen sich öffnen, mit Not-Halt-Sensorik
- ▪Übersichtliches Bedienpult mit Touch-Bedienung und Not-Halt
- ▪Sensor-Justage von vorne, einfach und zuverlässig
- ▪Tiefer liegende Mechanik gegen herabfallende Späne und tropfende Flüssigkeiten geschützt
- ▪Schnelle Inbetriebnahme: Einrichtzeit rund eine Stunde, Nivellieren im Stehen
- ▪hochwertige, teils aus Edelstahl gefertigte Bauteile, ausgelegt für hohe Lebensdauer
- ▪Montage, Verkabelung, Funktions- und Qualitätsprüfung, Auslieferung