Fehleranalyse

Fehleranalyse an Maschinen und Förderanlagen — wenn Störungen wiederkehren.

Wenn Fehler wiederholt auftreten und niemand die Ursache findet, beginnt unsere Arbeit: methodische Analyse des Fehlerbilds mit eigenem Mess-Equipment — bis die Ursache eindeutig feststeht.

Fehleranalyse, wenn der Fehler bleibt.

Manche Störungen kommen immer wieder — ein Rundriemen, der an derselben Übergabe wiederholt reißt, ein Lager, das trotz Austausch erneut ausfällt, eine wiederkehrende Störung an Rollen- oder Gurtförderern, für die niemand die Ursache findet. Genau dann beginnt unsere Arbeit. Die Fehleranalyse an einer Fördertechnikanlage oder Komponente ist unser Spezialgebiet. Über 20 Jahre Erfahrung im Maschinenbau, davon 15 Jahre gezielt in der Fördertechnik. Wir erkennen typische Schadensbilder, ordnen sie ein und arbeiten überregional dort, wo die Anlage steht.

Unser Vorgehen folgt einem festen, belastbaren Ablauf: vor Ort beobachten, messen, das Fehlerbild eingrenzen, die Ursache feststellen und dokumentieren und erst dann einen Lösungsweg vorschlagen. Sie erhalten keine Vermutung, sondern eine nachvollziehbare Ursachenkette. Auf dieser Grundlage schlagen wir einen konkreten Lösungsweg vor. Auf Wunsch arbeiten wir ihn konstruktiv aus und begleiten die Umsetzung.

Unser Ablauf

  1. 1Telefonisches Vorgespräch, erste Einschätzung und Terminvereinbarung
  2. 2Vor Ort: Besprechung an der Anlage, Ist-Aufnahme, Störung nachvollziehen
  3. 3Messen, analysieren, Fehlerbild eingrenzen
  4. 4Ursache feststellen und dokumentieren
  5. 5Konkreten Lösungsweg vorschlagen
  6. 6Lösung auf Wunsch konstruktiv ausarbeiten und Umsetzung begleiten

Typische Fehlerbilder.

Störungen an Fördertechnik haben oft wiederkehrende Muster. Diese Fehlerbilder kennen wir aus 15 Jahren Feld-Erfahrung — und wissen, wo die eigentliche Ursache steckt.

Rundriemen reißt

Klassisches Schadensbild an Schrägrollenförderern und Rollenförderern mit Rundriemen — häufige Ursachen reichen von Fehlspannung bis Materialermüdung. Präzise Fehleranalyse der Fördertechnik klärt die tatsächliche Ursache.

Lager fällt wiederholt aus

Wälzlager, die vorzeitig ausfallen — oft trotz regelmäßigem Austausch des Lagers. Die eigentliche Ursache liegt dann meist nicht im Lager selbst, sondern in fehlerhafter Geometrie, Fehlausrichtung oder Überlast — aufgedeckt durch methodische Analyse.

Gurt verschleißt am Gurtförderer

Erhöhter Gurtverschleiß an einem Gurtförderer, der im Leerlauf nicht auffällt und erst unter Last auftritt — ein Schadensbild, das oft eine falsche Ausrichtung oder Geometrie verrät. Genau solche lastabhängigen Ursachen findet die methodische Analyse.

Kollision an der Übergabe

An Übergabepunkten zwischen zwei Komponenten greifen Takt, Geometrie und Steuerung ineinander — passt hier etwas nicht zusammen, kommt es zu Kollisionen mit Folgeschäden. Aus Schadensbild, Messung und Beobachtungen leiten wir den genauen Störungsverlauf ab.

Pakete werden nicht erkannt

Ein verschmutzter, verstellter oder zeitweise ausfallender Sensor gibt falsche Signale an die Steuerung — Pakete werden nicht erkannt, oft nur sporadisch und dadurch schwer zu fassen. Eine häufige, leicht übersehene Ursache: spiegelnde, folierte Oberflächen. Die methodische Analyse macht auch ein sporadisches Fehlerbild greifbar.

Geräuschentwicklung in der Anlage

Ein auftretendes Geräusch an der Anlage führt nicht immer direkt zur Fehlerquelle: Vibrationen übertragen sich über Gerüst, Stahlbau und Verkleidung und machen es dort hörbar, wo die Ursache gar nicht liegt. Ausgelöst wird es oft von der Mechanik selbst — von beschädigten oder nicht rund laufenden Bauteilen der Anlage. Erst die methodische Analyse trennt Fehlerquelle von Übertragung.

Aus der Praxis.

Fallbeispiele aus der Fehleranalyse an Förderanlagen.

Großer Versanddienstleister

Wiederkehrende Riemenschäden am Schrägrollenförderer

AUFGABE

Bei einem großen Versanddienstleister fielen mehrere Schrägrollenförderer immer wieder durch wiederkehrende Riemenschäden aus. Die Analyse vor Ort zeigte: Die Sicken zweier Rollen, in denen der Rundriemen läuft, waren nicht fluchtend zueinander — zusammen mit zu geringer Riemenspannung lief der Riemen aus der Sicke, wurde von Paketen erfasst und riss.

VORGEHEN

Die Lösung lag in einer deutlich höheren Riemenspannung — die der bisherige Riemen nicht verkraftet hätte. Wir setzten einen Spezialrundriemen ein, der für diese hohe Spannung ausgelegt ist. Straff gespannt lief er trotz der versetzten Sicken nicht mehr heraus, sodass ihn kein Paket mehr erfassen konnte.

ERGEBNIS

Die Riemenschäden blieben aus. Der Sickenversatz führte bei dem robusteren Spezialriemen zu keinem nennenswerten Mehrverschleiß — die Anlage läuft seither stabil.

Logistikzentrum

Kugellager-Ausfälle an Gurtförderern

AUFGABE

In einem Logistikzentrum kam es zu wiederholten Kugellager-Ausfällen an mehreren Gurtförderern. Über Lebensdauerberechnung und Zustandsanalyse identifizierten wir eine systematische Überlastung durch fehlerhafte Achsausrichtung.

VORGEHEN

Daraus wurde eine angepasste Lagerung abgeleitet, die der Kunde anschließend umsetzte.

ERGEBNIS

Die Ausfallrate sank nach den Anpassungen spürbar, weitere Stillstände blieben aus.

Große E-Commerce-Plattform

Kollisionen im Schuhsorter bei einer großen E-Commerce-Plattform

AUFGABE

Bei einer großen E-Commerce-Plattform kam es am Schuhsorter sporadisch zu Kollisionen mit erheblichen Folgeschäden an mehreren Fördersegmenten. Weil der Fehler nur unregelmäßig auftrat, war er extrem schwer einzugrenzen.

VORGEHEN

Über lange Beobachtung und systematische Analyse zeigte sich: kein mechanischer Defekt, sondern ein Fehler in der Steuerungslogik — ein Softwarefehler, der nur bei einer ganz bestimmten Konstellation der Pakete auf der Anlage auftrat. Die daraus abgeleitete Software-Lösung wurde umgesetzt.

ERGEBNIS

Nach der Korrektur blieben die Kollisionen aus — der sporadische Fehler war dauerhaft ausgeräumt.

Häufige Fragen.

Was bringt eine externe Fehleranalyse, wenn wir eine eigene Instandhaltung haben?

Die eigene Instandhaltung hält die Anlage am Laufen — bei einer Störung, die trotz wiederholter Eingriffe zurückkommt, fehlt oft der neutrale Blick von außen und das passende Mess-Equipment. Genau da setzt eine externe Fehleranalyse an: Sie sucht nicht das Symptom, sondern die belegbare Ursache und liefert eine nachvollziehbare Grundlage für die Entscheidung, was zu tun ist.

Was genau liefert Martel Innovation?

Martel Innovation analysiert die Ursache einer wiederkehrenden Störung methodisch vor Ort und liefert einen konkreten, belegten Lösungsvorschlag. Auf Wunsch arbeiten wir den Lösungsweg konstruktiv aus und begleiten die Umsetzung.

Fehler, der immer wiederkommt?

Überregional im Einsatz. Schildern Sie uns das Fehlerbild — wir analysieren die Ursache, damit die Störung gezielt und dauerhaft behoben werden kann.

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