





Projekt
Beschickungsanlage 807
Beschickungsanlage für eine Teilereinigungsanlage — von uns vollständig entwickelt, konstruiert und gebaut. Modell mit oberhalb liegender, geschützter Handlingeinheit.
KURZ ERKLÄRTWas ist eine Beschickungsanlage und wie funktioniert sie?mehrweniger
Eine Beschickungsanlage führt einer Teilereinigungsanlage das Reinigungsgut automatisch zu. In einer Teilereinigungsanlage werden industriell gefertigte Teile — beispielsweise Drehteile, Stanzteile oder Spritzgussteile — gereinigt, im Pharmabereich auch desinfiziert. Die Teile liegen dabei auf Warenträgern oder in Drahtkörben.
Die Beschickungsanlage steht dieser Reinigungsanlage vor. Sie puffert die Körbe und übernimmt ihre Handhabung: Statt jeden Korb einzeln von Hand in die Reinigungskammer einzubringen, stellt der Bediener mehrere Körbe hintereinander auf einen Rollenförderer. So läuft ein Korb durch die Anlage:
- ▪Der Korb wird aufgestellt, ein Sensor erkennt ihn, ein Stopper senkt sich, und der Korb fährt in den geschützten Innenraum der Anlage.
- ▪Vor der Übergabeposition werden die Körbe vereinzelt, sodass immer nur ein Korb weiterrückt.
- ▪An der Übergabeposition, die gegenüber der Reinigungskammer liegt, hebt eine Handlingeinheit den Warenträger auf Übergabehöhe und schiebt ihn seitlich in die Reinigungskammer. Der Greifarm senkt sich anschließend ein Stück nach unten ab und fährt unterhalb des Warenträgers aus der Kammer hinaus. Danach schließt sich die Tür und der Reinigungsprozess beginnt.
- ▪Nach Beendigung der Reinigung öffnet sich die Tür wieder, und die Handlingeinheit fährt in die Kammer. Der Greifarm hebt sich ein Stück an, bis er den Warenträger sicher untergreift, zieht ihn aus der Kammer heraus und stellt ihn auf den Rollenförderer ab.
- ▪Der nächste Korb rückt in die Übergabeposition nach, sobald diese frei wird. Der gereinigte Korb fährt weiter zur Abnahmeposition am Ende des Rollenförderers, wo er entnommen wird.
Wie viele Körbe sich vor und nach der Reinigung puffern lassen, richtet sich nach dem Bedarf des Kunden — deshalb fällt jede Anlage unterschiedlich lang aus.
AUFGABE
Im Mittelpunkt standen die Anforderungen an die Konstruktion: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, eine gegen Verschmutzung geschützte Mechanik, einfache Wartung und vor allem Bedienerfreundlichkeit. Dazu ein funktionales, ansprechendes Design, das beim Endkunden Eindruck hinterlässt.
LÖSUNG
Wir haben die Anlage vollständig entwickelt, konstruiert und gebaut — von der Auslegung nach den Kundenparametern über die komplette Konstruktion bis zu Montage, Verkabelung und Funktionsprüfung. Die Hub- und Handlingeinheit, die den Warenträger anhebt und in die Reinigungskammer bewegt, sitzt bei diesem Modell oberhalb des Rollenförderers. Dort liegt sie geschützt über der Förderebene — Späne und ablaufende Flüssigkeiten erreichen die Mechanik nicht, was den Verschleiß gering hält und die Wartung vereinfacht. Rollenförderer, Vereinzelung, Schutzumhausung mit Sichtfenstern und die Sensorik für den sicheren Ablauf sind aufeinander abgestimmt.
ERGEBNIS
Eine vollständig eigenentwickelte Beschickungsanlage, die beim Kunden zuverlässig arbeitet. Durch die oberhalb liegende, geschützte Mechanik bleibt der Wartungsaufwand gering. Die werkzeuglos zu öffnende Schutzumhausung lässt Störungen wie einen Warenträgerstau schnell beheben. Nach Funktions- und Qualitätsprüfung wurde die Anlage ausgeliefert und beim Kunden in die Gesamtanlage eingebunden.
DETAILS
- ▪Vollständige Eigenentwicklung: Auslegung, Konstruktion und Bau
- ▪Modell mit Hub-/Handlingeinheit oberhalb des Rollenförderers (geschützt, wartungsarm)
- ▪Rollenförderer mit Sensorik, Stoppern und Vereinzelung
- ▪Herausziehbare Tropfwannen fangen Späne und Flüssigkeiten auf
- ▪Schutzumhausung mit Sichtfenstern, werkzeuglos zu öffnen, mit Not-Halt-Sensorik
- ▪Aufgeräumtes, funktionales Design mit guter Bedien- und Sichtzugänglichkeit
- ▪hochwertige, teils aus Edelstahl gefertigte Bauteile, ausgelegt für hohe Lebensdauer
- ▪Montage, Verkabelung, Funktions- und Qualitätsprüfung, Auslieferung